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Stiftung ALTHEA 
 

Anstelle vonWeihnachtsgeschenken an Ihre Kunden hat Essilor Schweiz letztes Jahr denentsprechenden Betrag der Stiftung ALTHEA zukommen lassen. Er soll derAusstattung ihres Mobilhomes dienen, das eine komplette mobileRefraktionseinheit enthält. Dieses Untersuchungszimmer auf Rädern wird vonihrem medizinischen Team auf mobilen Missionen in entlegene Gegenden vonMarokko benutzt.


Die Stiftung Althea

Die Stiftung ALTHEA, deren Schweizer Sitz sich in der Nähe von Lausanne befindet,  wird von Frau Nezha Drissi und Dr. Jean Jacques Tritten, Augenarzt in La Chaux-de-Fonds präsidiert. Mit der tatkräftigen und unentgeltlichen Unterstützung von  augenoptischen Fachkräften und vielen anderen Helfern setzen sie sich dafür ein, Kinder in den ärmsten Gebieten Marokkos, genauer gesagt, in der Provinz von Figuig, vor dem Schicksal des Erblindens durch Katarakt zu bewahren.


Eine augenoptische Werkstatt für die Provinz von Figuig

Figuig, 1000 km südlich von Casablanca an der algerischen Grenze gelegen, ist eine Provinz ohne Augenärzte und Augenoptiker. Medizinische Hilfe findet man erst in Bou Arfa, 150 km weiter nördlich oder noch weiter weg, in Oujda. Das Lebensniveau der meisten Einwohner ist sehr niedrig, die Arbeitslosigkeit sehr hoch und soziale Einrichtungen fehlen völlig.

Bereits im Juni 2005 hatte das  Althea Team aus Frankreich eine augenoptische Werkstatt in der marokkanischen Roten Kreuz Klinik eingerichtet und Überlegungen angestellt, eine mobile Untersuchungsstation in die umliegenden Gegenden auf Mission zu schicken.

Unterwegs nach Talsit, im Oktober 2006

Die ursprüngliche Idee, verstreute Nomadenschulen aufzusuchen, konnte allerdings wegen der durch starke Regenfälle zerstörten Pisten nicht durchgeführt werden und man beschloss im Herbst 2006, sich auf die meistbesuchten Schulen in der Umgebung von Talsit zu konzentrieren, - eine  Berggegend ohne medizinische Infrastruktur. 

Der mit viel Geschick von zwei kompetenten Rentnern eingerichtete Wohnwagen transportierte neben der Refraktionsstation ein Stromaggregat, optische Werkzeuge, Material, und Medikamente. Ein Augenarzt, eine Augenoptikern, sowie die zwei erfinderischen „Bastler“ bildeten ein Team mit vielfältigen Kompetenzen.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: mehr als 1000 Kinder konnten in Talsint untersucht werden. Die positiv diagnostizierten Patienten erhielten, so weit möglich, medizinische Hilfe. Die angefertigten Brillen wurden ebenfalls gleich an Ort und Stelle verpasst.

   

Die Mission geht weiter

Die Stiftung Althea möchte Mittel und Wege für eine Nachbehandlung der Kinder und deren Familien finden,  und ihre Aktivität durch die Nutzung und den Aufbau von lokalen Kompetenzen verankern.

Sie wirkt in enger Zusammenarbeit dem Team der marokkanischen Chirurgen in Figuig und organisiert in Zusammenarbeit mit dem marokkanischen Ministerium für Gesundheitswesen eine Kampagne für die frühzeitige chirurgische Behandlung des Kataraktes.



Mehr Informationen unter  www.fondation-althea.org.
Althea Suisse, case postale 187, 1009 Pully - CCP 17-677080-6


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